ist ein Postspiel für beliebig viele Spielerinnen,
die von Runde zu Runde auch wechseln können,
und eine Spielleiterin.
Die Spielerinnen senden ihre Beiträge jeweils auf einem
vorgedruckten Formular an die Spielleiterin,
die sie auswertet und mit der Veröffentlichung der Resultate
gleichzeitig die nächste Runde startet.
Das Spiel kann so beliebig lang weitergehen.
Wer neu in eine bereits laufende Partie einsteigen will,
braucht nur die letzte Auswertung zu lesen
und einen Zug abzugeben.
Den interessantesten Teil jeder Ausgabe von
bildet eine bunt
gemischte Liste von Zitaten, zu der jede Spielerin mit ihrer Zugabgabe
zwei beigesteuert hat.
Beim darauffolgenden Zug gilt es dann,
zu erraten, welche Zitate jeweils zusammengehören.
Damit überhaupt thematisch und im Stil vergleichbare Zitate
zusammenkommen können -- sonst wäre das Raten ja trivial --
wird von der Spielleiterin stets ein Zitat vorab "ausgesät",
das später mit einem geeigneten Pendant auch wieder in der Liste
auftaucht.
Veröffentlichung aller Zitate in zufälliger Reihenfolge durch die Spielleiterin, einschließlich des vorab veröffentlichten und eines regulär dazu passenden.
Durch die Spielleiterin: Vergabe von Punkten für richtiges Raten etc. Veröffentlichung der Punktestände und der richtigen Lösungen mit Quellenangaben.
auch eine neue
Runde, sodaß in ein und demselben Zug sowohl zu raten als auch
bereits ein neues Zitatepaar für die nächste Runde einzusenden ist.
Die Länge eines Zitates darf 100 Worte nicht übersteigen. Beide Zitate müssen aus demselben Text und von eng beieinanderliegenden Stellen stammen: Zwischen dem Ende des ersten und dem Anfang des zweiten Zitats dürfen höchstens 500 Worte übersprungen werden. Die zitierten Textbereiche dürfen sich auch nicht überlappen.
Ein Zitat darf nicht überwiegend aus Text, der an der Fundstelle wiederum aus anderen Quellen zitiert wird, bestehen (sonst könnte man etwa aus Nachschlagewerken zu leicht Textepaare ohne den mindesten Zusammenhang gewinnen).
Eine möglichst genaue Quellenangabe muß beigefügt werden. Beispiel:
Ernst Belgier, "Der Fingerhut", in: Max R. Ehmann (Hrsg.), "Alle Mörder sind schon da -- 13 unheimliche Geschichten für Kenner", F. Silberkrug Verlag, Freiburg 1969, Seite 127/128.Daran anschließen kann sich eine kurze Beschreibung der Quelle, die später zusammen mit der Auflösung veröffentlicht werden soll.
Die Spielleiterin kann fragwürdige Beiträge zurückweisen. Sie ist auch die höchste Entscheidungsinstanz in allen übrigen etwa aufkommenden Fragen und Zweifelsfällen.
E. Belgieroder (vgl. Beispiel unten):
German for travellersUm die Sache zu vereinfachen, kann die Spielleiterin auch von vornherein eine Menge von Referenzen zur Auswahl geben, unter denen die richtigen enthalten sind. Sie wird sich jedoch hüten, dadurch vorab schon zuviel Information preiszugeben.
unter ihrem Namen veröffentlicht
werden soll.
Absprachen unter den Spielerinnen oder die Weitergabe spielrelevanter
Informationen anders als über die an alle Mitspielerinnen gerichtete
Kontaktspalte sind nicht zulässig.
.Ru 5 .Sp "Theodor von Th\*ane" .Pa 1+4:Wilhelm Busch 2+8 3+7:Rene Goscinny 5+12 6+14 9+10:Andre Franquin 11+13:Jim Davis .Zi vahss fewr ighn shoysslikhers vehterr .Zi K\*onnen Sie mir bitte Feuer geben? Warum lachen Sie? Ist mein Deutsch so schlecht? .Qu N.N., "German for travellers", Berlitz, Lausanne 1986, Seite 94/95. .Ku Kleines Taschenbuch mit Redewendungen f\*ur Englisch sprechende Reisende in Deutschland. Besonders lustig finde ich die pseudo-englische Lautschrift und manchmal die Auswahl und Reihenfolge "situationstypischer" S\*atze. .Ko \fIAn P. Bach:\fP Das ist wirklich ein tolles Buch! Wei\*st Du, ob schon eine Fortsetzung erschienen ist? .Ab \fIAn D. Quax:\fP \*Atsch, reingefallen! Danke f\*ur das P\*unktchen... .En "Theodor von Th\*ane"
.Ru <Runde> # optional .Sp "<Spieler>" .Pa <Nr>+<Nr> # Möglichkeit 1 \ pro Zeile ein <Nr>+<Nr>:<Autor od. Titel> # Möglichkeit 2 / Paar .Zi <Zitat 1> .Zi <Zitat 2> .Qu <Quellenangabe> .Ku # optional <Kurzbeschreibung> # .Ko # optional <Kontakt> # .Mi # optional <Mitteilung an den Spielleiter> # .En "<Spieler>"
ist Martin Hasch, Postfach 2164, D-89011 Ulm.
Diese Spielregel erschien im April 1993 als Publikation des
POSTSPILLION,
bei dessen Herausgeber sie ebenso wie
auch Zugabgabeblätter bezogen werden kann.