+-----+---------------------+----+----+---+---+--------+ |Rang | Spieler(in) | AL | R | Z | I | gesamt | +-----+---------------------+----+----+---+---+--------+ | 1. | Reinhard Schön | 44 | 7 | 0 | 1 | 52 | +-----+---------------------+----+----+---+---+--------+ | 2. | Martin Mayer | 38 | 7 | 0 | 1 | 46 | +-----+---------------------+----+----+---+---+--------+ | 3. | Christa Brinkmann | 12 | 14 | 4 | 1 | 31 | +-----+---------------------+----+----+---+---+--------+ | 4. | Andreas Borchert | 15 | - | - | - | 15 | +-----+---------------------+----+----+---+---+--------+ | 5. | Katja Atzinger | 14 | 6 | 0 | 1 | 21 | +-----+---------------------+----+----+---+---+--------+ | 6. | Ralf Holtkamp | 4 | 8 | 2 | 1 | 15 | +-----+---------------------+----+----+---+---+--------+ | 7. | Jan Stibane | 1 | 2 | - | - | 3 | +-----+---------------------+----+----+---+---+--------+
[1]+[9]
--- 1: 7(4x) 10(2x) --- 9: 8(2x) 12 13 14 16
Stanislaw Lem, "Die blaurote Luftmatratze", Kurzgeschichte, im Süddeutsche Zeitung Magazin Nr. 30 vom 28. 7. 1995, Seite 7/8.
Seit 1993 stellt die Redaktion des Magazins der "Süddeutschen" in jedem Sommer ein Heft unter das Motto "Die blaurote Luftmatratze -- Vier Erzähler lassen sich treiben" und veröffentlicht Kurzgeschichten, die bei zeitgenössischen Autoren eigens in Auftrag gegeben werden.
Stanislaw Lems Beitrag zu diesem Thema ist eine Science-Fiction-Story über einen Manager, der befürchtet, in eine "virtuelle Wirklichkeit" entführt worden zu sein.
[2]+[4]
--- 2: 4(6x) --- 4: 2(6x)
Donald Woods, "Steve Biko / Schrei nach Freiheit", Goldmann Taschenbuch Nr. 8985, 1989, Seite 324/325.
Donald Woods erzählt über sein Leben mit Bantu Steve Biko, einer der führenden Persönlichkeiten gegen die Apartheid neben Nelson Mandela. Nachdem herauskommt, daß der weiße Reporter Woods ein Freund des -- inzwischen unter mysteriösen Umständen verstorbenen -- Bantu Steve Biko ist, wird auch auf ihn der Bann gelegt, was ihm verbietet, das Land zu verlassen. Woods beschließt zu fliehen, um einer Europäischen Regierung seine Aufzeichnungen von der Apartheid zu bringen, damit diese Veröffentlichungen zur Abschaffung der Apartheid beitragen. Ein spannendes Buch, das anhand einer wahren Begebenheit beschreibt, wie es in Südafrika zugeht.
[5]+[3]
--- 5: 3(3x) 8 11 14 --- 3: 5(3x) 15(2x) 16
Alexandre Dumas d.J., "Die Kameliendame", aus dem Französischen von Walter Hoyer, insel taschenbuch 546, 1982, Seite 35/36.
Unzählige Verehrer und märchenhafter Luxus, aber zugleich tiefste innere Einsamkeit prägen das Leben der "Kameliendame", einer Kurtisane im Paris des neunzehnten Jahrhunderts. Ein junger Mann gewinnt ihr Herz und die beiden versuchen, ein neues Leben zu beginnen -- ein Traum, der angesichts der gesellschaftlichen Gegebenheiten der Zeit jedoch zum Scheitern verurteilt ist. Die zuweilen etwas moralisierende aber dennoch stets packende Schilderung gipfelt darin, wie dem gekränkten jungen Mann erst nach dem Tod der Geliebten deren wahre Größe und seine eigenen Versäumnisse klar werden. Stoff für zahlreiche Verfilmungen und Bühnenwerke.
[8]+[6]
--- 8: 5 6(2x) 9(2x) --- 6: 8(2x) 10 11 13(2x)
Günter Grass, "Ein weites Feld", ???, Seite 208/209.
In diesem Abschnitt des Romans wird von der Krankheit der Hauptperson Theo Wuttke berichtet, die ihn überfällt, weil er eine Schottlandreise nicht antritt. Die Erzähler (wir vom Archiv) sind gerade bei ihm auf Krankenbesuch.
[7]+[13]
--- 7: 1(4x) 12 13 --- 13: 6(2x) 7 9 11 12
Akif Pirincci, "Felidae", Goldmann, München 1989, Seite 97+98.
Ein Krimi, erzählt von der Katze Francis, in dem mehrere Morde an Katzen aufzuklären sind. Absolut spannend und witzig erzählt, mit überraschendem Ende und interessanten Ansichten über Menschen.
[10]+[14]
--- 10: 1(2x) 6 11 14 16 --- 14: 5 9 10 15(2x)
Hermann Hesse, "Der Steppenwolf", suhrkamp tb, Frankfurt am Main, 1974, Seite 202/203.
Harry Haller läßt sich im "Magischen Theater" von der Türinschrift "Auf zum fröhlichen Jagen! Hochjagd auf Automobile" anlocken und führt zusammen mit Schulkamerad Gustav Krieg gegen Autofahrer. Hier richtet Gustav seine Rede an ein Opfer der beiden, einen Staatsanwalt -- das hübsche Mädchen ist dessen Stenographin.
[15]+[11]
--- 15: 3(2x) 11(2x) 14(2x) --- 11: 5 6 10 13 15(2x)
Marion Zimmer-Bradley, "Das Licht von Atlantis", Lizenzausgabe Deutscher Bücherbund, Seite 236.
Der Name Zimmer-Bradley ist wohl hinreichend bekannt. Dieses Buch widmet sich der Kultur des versunkenen Atlantis und der See-Königtümer. Eine schöne und einfach zu lesende Geschichte zweier Schwestern und Priesterinnen des Tempels des Lichts. Sehr geheimnisvoll aufgezogen. Was Atlantis jedoch war, bzw. was Marion Zimmer-Bradley sich darunter vorgestellt hat, bleibt sie einem in vieler Hinsicht etwas schuldig.
[12]+[16]
--- 12: 7 9 13 16(3x) --- 16: 3 9 10 12(3x)
Arthur C. Clarke, "2001 -- Odyssee im Weltraum", Econ Verlag, Düsseldorf, Seite 157-159
Auch dies ist ein Klassiker der Science Fiction. Die Geschichte der Menschheit von der Keule bis zum Raumschiff. Der Sinn des Lebens ist nicht 42, sondern 1 zu 4 zu 9 zu ... Achtung! Ich warne davor, sich die Verfilmung (Stanley Kubrick) anzusehen, ohne das Buch zu kennen. Man versteht nur Weltraumbahnhof.
Spielleiter (2), Katja Atzinger, Christa Brinkmann, Ralf Holtkamp, Martin Mayer, Reinhard Schön, Jan Stibane.Was für eine herrliche Geschichte da wieder mit Euren Zitaten und meinem Zufallsgenerator zustandegekommen ist! Mal sehen, wie Ihr sie auseinanderklamüsert. Wenn Christa weiterhin so wie diesmal Punkte absahnt, wird Reinhards Spitzenposition wohl bald wackeln...
[2] Oder vielleicht würde sie Sonette von Shakespeare lesen. Und sie freute sich über ihren Hunger und ihren Durst und beschloß sich zum Tee Toast mit Butter zu machen -- jede Menge Toast mit jede Menge Butter. Und sie freute sich am Bewußtsein der eigenen Schönheit;
[3] "Entschuldige -- ich verstehe nicht ganz. Wer ist denn der Witwenmacher?" "Nicht wer -- was. Das Meer. Das Gedicht ist die Klage einer Wikingerfrau. Rudyard Kipling hat es vor hundert Jahren geschrieben."
[4]
Die Besatzung des Raumschiffs "Alexej Leonow"
setzt sich wie folgt zusammen:
Kapitän Tanja Orlow (Antriebstechnologie)
Dr. Wassili Orlow (Navigation und Astronomie)
Dr. Maxim Brailowski (Bautechnik)
Dr. Alexander Kowalew (Nachrichtentechnik)
Dr. Nikolai Ternowski (Technik der Kontrollsysteme)
Oberstabsarzt Katharina Rudenko (Medizin -- lebenserhaltende Systeme)
Dr. Irina Jakunin (Medizin -- Ernährung)
[5] So machten es die Erwachsenen, das Scheußliche zuerst, genau wie beim Mittagessen und beim Nachtisch. Nie durfte er den Nachtisch essen, bevor er mit dem Mittagessen fertig war, immer hieß es: erst baden, dann vorlesen; erst aufräumen, dann Schokolade. Das Unangenehme zuerst -- das war ein Gesetz.
[6] Mal abgesehen von einigen schwarzen Schafen und Gangstern, die schnell mal hier einen Betrieb aufmachen, ihn pleite gehen lassen, um ihn an einem anderen Ort wieder aufzumachen oder sich ins Ausland abzusetzen: einem normalen Unternehmen mit seinen automatischen Kassen und hellsichtigen und hellhörigen Angestellten ist es kaum noch möglich, noch eine Mark schwarz zu machen.
[7] Was heißt das schon, ein Zeugnis? Ein paar Wörter auf einem Fetzen Papier. Irgendein albernes Gewäsch. Aber das braucht man nun mal, wenn man eine anständige Arbeit haben will.
[8] Vor der Wand mit den saftigen Bildern standen große Körbe mit Konserven. Die Leute nahmen welche heraus und legten sie in ihre Einkaufswagen.
[9] Obwohl ich von den rätselhaften Ausführungen meines Lehrers verwirrt war, sträubte ich mich nicht länger dagegen, sondern verharrte in stummer Verehrung.
[10] Was sich nicht gehört. Allein schon aus Respekt seinen seriösen Kollegen gegenüber. Deshalb will ich seinen Namen mit dem Mantel der Nächstenliebe zudecken.
[11] "Warum hast Du das getan?" tadelte der Alte Mann. "Du brauchst doch gar keine Brille, wir alle beide nicht. Anders als dieser arme Kerl."
[12] Eine unaussprechliche Angst überfiel mich. Es wurde dunkel; dann kam ein schwindelerregendes Gefühl des Sehens, das nicht wie normale Sicht war und bei dem mir übel wurde -- ich sah eine Linie, die keine Linie war, Raum, der kein Raum war; ich war ich selbst und doch nicht ich selbst.
[13] "Jane Studdock", sagte die Fee. "Ich weiß alles über dich, Kindchen. Du wirst die Frau von meinem Freund Mark sein." Während sie sprach, schrieb sie etwas auf ein grünes Formular.
[14] Herr Nilsson kletterte am Verandageländer rauf und runter. Und hin und wieder streckte das Pferd seine Nase vor, um einen Pfefferkuchen zu kriegen.
[15] Die Sommerferien wurden ganz und gar nicht erholsam und friedlich. Miranda hatte keine Ruhe. Daheim wollte sie nicht sein. Nirgends fühlte sie sich so einsam wie auf dem Eselsberg, nachdem Mama jetzt endlich eine Arbeit gefunden hatte.
[16] Es gab zuviel Stoff zum Nachdenken. Als sie die Station verlassen hatte, beobachtete er zwischen halbgeschlossenen Lidern, wie sich ein Asiate in Krankenhauskleidung im Halbdunkel des Spätnachmittags einen Weg zwischen den Betten suchte.
-Archiv und der Möglichkeit zur elektronischen
Zugabgabe nicht besonders schnell herumzusprechen,
denn nicht ein einziger Neueinsteiger fand diesmal zu uns.
Zur Erinnerung hier nochmal die Adresse:
http://www.mathematik.uni-ulm.de/psp/dq/
Daß Sie einem Philosophen ex professo keine Verworrenheiten in Begriffen und Definitionen zutrauen, wundert mich fast. Nirgends mehr sind solche ja zuhause, als bei Philosophen, die keine Mathematiker sind, und Wolf war kein Mathematiker, wenn er auch wohlfeile Compendien gemacht hat.
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