+-----+---------------------+----+----+---+---+--------+ |Rang | Spieler(in) | AL | R | Z | I | gesamt | +-----+---------------------+----+----+---+---+--------+ | 1. | Reinhard Schön | 23 | 11 | - | 1 | 35 | +-----+---------------------+----+----+---+---+--------+ | 2. | Martin Mayer | 15 | 9 | - | 1 | 25 | +-----+---------------------+----+----+---+---+--------+ | 3. | Michael Frenzel | 13 | 9 | 2 | - | 24 | +-----+---------------------+----+----+---+---+--------+ | 4. | Andreas Borchert | 20 | 3 | - | 1 | 24 | +-----+---------------------+----+----+---+---+--------+ | 5. | Robert Gunst | 19 | - | 1 | - | 20 | +-----+---------------------+----+----+---+---+--------+ | 6. | Roland Eppelt | 4 | 8 | - | 1 | 13 | +-----+---------------------+----+----+---+---+--------+ | 7. | Björn Hesse | 13 | - | - | - | 13 | +-----+---------------------+----+----+---+---+--------+ | 8. | Martin Hasch | - | 8 | - | 1 | 9 | +-----+---------------------+----+----+---+---+--------+
[1]+[12]
--- 1: 6 12(2x) 13 16 18 --- 12: 1(2x) 2 4 7(2x)
Gerhard Konzelmann, "Sindbad der Seeräuber", Weitbrecht Verlag, Stuttgart, 1992, Seite 100/101.
Eine Art Märchen, das in der arabischen Welt etwa um 1000 a.d. spielt. Das Buch bietet ein farbenprächtiges Bild von der damaligen islamischen Kultur. Der Autor war langjähriger Nahost-Korrespondent.
[13]+[2]
--- 13: 1 5 8 9 11(2x) --- 2: 5 7 12 15 16(2x)
N. N., "Der Meisterschütze Muhammäd", aus: "Persische Märchen", Diederichs Märchen der Weltliteratur, rororo, Seite 82/83.
[10]+[3]
--- 10: 3(4x) 7 15 --- 3: 6 10(4x) 14
Lion Feuchtwanger, "Jud Süß", Roman, Fischer Taschenbuch, Seite 305.
Ein historischer Roman über den Herzog Karl Alexander von Württemberg und seinen Hofjuden und Finanzier Josef Süß Oppenheimer, deren gegenseitige Abhängigkeit letzten Endes beiden zum Verhängnis wird.
[9]+[4]
--- 9: 4(4x) 13 16 --- 4: 9(4x) 11 12
N. N., "I Ging", Text und Materialien, übersetzt von Richard Wilhelm, Diederichs Gelbe Reihe, Seite 163.
Das uralte chinesische Orakelbuch, das auch heute noch gerne benutzt wird, äußert sich in einer sehr bildhaften Sprache. Manchmal erhält man recht überraschende Antworten (Zufall?). So stammt etwa mein Zitatepaar aus dem Kapitel "Der Durchbruch", das ich als Antwort auf meine Frage nach dem Verlauf meiner Narbenbruch-Operation erhielt.
[8]+[5]
--- 8: 5 11 13 14 18(2x) --- 5: 2 8 13 14(2x) 17
Herbert Rosendorfer, "Briefe in die chinesische Vergangenheit", dtv, München 1968, Seite 11/13.
Eine Zeitmaschine versetzt einen Chinesen aus dem 10. Jahrhundert in das München des 20. Jahrhunderts. Dieser berichtet in Briefen seinem zurückgebliebenen Freund. Eine hintersinnige Satire über all das, was wir für "Fortschritt" halten.
[6]+[18]
--- 6: 1 3 7 18(3x) --- 18: 1 6(3x) 8(2x)
Karl May, "Von Bagdad nach Stambul", Karl-May Verlag Band 3, Seite 217/218.
[7]+[16]
--- 7: 2 6 10 12(2x) 16 --- 16: 1 2(2x) 7 9 14
N. N., "Erstes Buch der Makkabäer", aus: "Die Bibel", Einheitsübersetzung, 1 Makkabäer, Kapitel 13, Verse 22-23 und 37.
[11]+[14]
--- 11: 4 8 13(2x) 14 17 --- 14: 3 5(2x) 8 11 16
Wilhelm Busch, "Der Schmetterling", aus dem Sammelband "Die Moral von der Geschicht", Bertelsmann Verlag, Seite 998.
Wilhelm Busch hat nicht nur gezeichnet, sondern auch äußerst vergnügliche Geschichten geschrieben.
[15]+[17]
--- 15: 2 10 17(4x) --- 17: 5 11 15(4x)
Fritz Leiber, "Das Spiel des Adepten", in: "Schwerter im Nebel", Sonderausgabe des "Schwerter"-Zyklus in zwei Bänden, Band 1, Wilhelm Heyne Verlag, München 1986, Seite 539/540.
Fritz Leibers Zyklus von Fafhrd und dem Grauen Mausling gehört wohl zu den absoluten Klassikern der Fantasy-Literatur. Die beiden Helden fürchten weder Räuberbanden noch böse Zauberer noch Naturgewalten, wenn es gilt, einen sagenumwobenen Schatz oder die Gunst einer schönen Frau zu gewinnen, oder auch einfach dem Freund wieder einmal aus der Patsche zu helfen. Lustig, spannend, einfallsreich, detailgenau überzeugende Atmosphäre.
Spielleiter (2), Andreas Borchert, Roland Eppelt, Michael Frenzel, Martin Hasch, Martin Mayer, Reinhard Schön.
[2] Doch dann war ein aufgelöster mingolscher Kavallerietrupp dahergaloppiert -- in der gleichen Richtung wie die fliehenden Sarheenmarier. Ihre Pferde waren schweißüberströmt, und in ihren Gesichtern stand das Entsetzen. Sie schienen Fafhrd überhaupt nicht wahrzunehmen, und es schien mehr aus Panik zu geschehen, daß sie einige Flüchtlinge, die ihnen nicht rechtzeitig auswichen, zu Boden ritten.
[3] Otto Tischke lag bereits angeschnallt auf dem Operationstisch, als sich die Herren um ihn gruppierten. Unter dem hellen Licht der Lampen glänzten kleine Schweißperlen auf seinem kahlrasierten Schädel.
[4] Für seine Fehler und sein Pech hatte er bei seiner Rückkehr in die Heimat Degradierung und vielleicht sogar den Tod zu erwarten; höchstens eine angemessene Gabe konnte den Zorn des Herrschers besänftigen und der schwarze Kaiser würde vermutlich die schöne Blume einer anderen Rasse gnädig annehmen.
[5] Heute ist Mama gestorben. Vielleicht auch gestern, ich weiß es nicht. Aus dem Altersheim bekam ich ein Telegramm: "Mutter verschieden. Beisetzung morgen. Vorzügliche Hochachtung." Das besagt nichts. Vielleicht war es gestern.
[6] "Ich habe den Zusammenbruch schon gesehen, bevor die Schnappatmung einsetzte", erklärte Vogt zwei Stunden später. "Der Kreislauf hat den Schock nicht ausgehalten, der Blutdruck sackte ab, voilá..."
[7] Keine Antwort kam, aber auch kein Motorengeräusch, was vielleicht günstig war, denn dann konnte man ihn eher hören.
[8] "Du hast doch Camps gekannt", sagter der eine. "Camps? Ein großer mit einem dichten, schwarzen Schnurrbart?" "Jawohl. Er war Weichensteller." "Natürlich kenne ich ihn." "Also, der ist gestorben."
[9] Ich schlief fast die ganze Fahrt über. Als ich wieder wach wurde, lehnte ich an einem Soldaten, der mich anlächelte und fragte, ob ich von weit her käme. Ich sagte "ja", um nicht viel reden zu müssen.
[10] Sie waren nicht mehr durstig, sondern wollten nur noch nach Hause zurück, um zu essen und ihren Gefährtinnen von ihrem verrückten Abenteuer zu berichten.
[11] Wo immer sie bemerkt wurden, hielten die Menschen den Atem an, kreischten auf, hasteten davon oder schleuderten Töpfe, Armbänder, Messer, Steine, Schachfiguren oder andere Gegenstände nach den Ratten. Doch oft dauerte es eine ganze Weile, bis die Tiere bemerkt wurden.
[12] Das Wasser ging ihm bis zum Hals. Die Drahtgitterstäbe lagen dreißig Zentimeter über seinen Fingerspitzen. Eine Hand drückte er gegen die nach innen gebogene Boje, mit der andern löste er seinen Schlips, nahm in ab und bemühte sich, das eine Ende über einen der Gitterstäbe zu werfen.
[13] Aber er spürte, daß seine Knie unkontrolliert zitterten und seine Hosenbeine flatterten wie Fahnen. O Gott, hatte er Angst. Und er wollte nicht hier sein.
[14] Mitternacht war schon vorbei, und trotzdem schlief Jane Clayton noch immer nicht, obwohl sie erst eine schlaflose Nacht hinter sich hatte.
[15] "Timmy!" Er sprang wieder ins Auto und knallte die Tür zu. Der Donner schluckte das Geräusch. "Tim? Wo bist du?" Er packte das Funkgerät. "Ich bin hier."
[16] Die Teppiche waren seltsam verschoben und wiesen hier und dort etwa handtellergroße, schwarze Löcher auf. Die vorher ordentlich aufgestapelten Kerzen und einige Emailledosen lagen vor den Regalen auf dem Boden verstreut. Am Kamin und vor der Couch lagen zwei unregelmäßig geformte, dunkle, niedrige, längliche Haufen.
In unserer Geschichte wimmelt es ja nur so von Leichen. Und das alles wegen ein paar Ratten. Das Gefängnis im nächsten Samenkörnchen wird doch hoffentlich für gerechten Ausgleich sorgen.
"Moment mal, ich habe doch noch einen Vertrag über 12 Jahre und 3 Monate, dann heißt's, nichts da, Eigenbedarf, das ist unser Gefängnis, da stecken wir auch unsere eigenen Leute rein."
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